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| Süddeutsche Zeitung, 19.08.2009 |
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Der Schmu bei Schufa & Co. Berlin – Mehr als die Hälfte der bei Auskunfteien gespeicherten Daten zur Kreditwürdigkeit von Verbrauchern sind nicht korrekt. Das ergab eine Studie, die Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) am Mittwoch in Berlin
vorstellte. 100 Testpersonen hatten bei drei Auskunfteien (Schufa, Creditreform Consumer und Arvato Infoscore) angefragt, welche Informationen über sie gespeichert seien. Die Untersuchung zeigte, dass es beispielsweise bei der Schufa nur bei 54 Prozent der gespeicherten
Daten nichts zu beanstanden gab ... Aigner empfahl den Verbrauchern, im Zweifelsfall nachzufragen. Wer etwa bei einem Versandhaus nicht per Rechnung, sondern nur per Nachnahme zahlen dürfe, sollte misstrauisch werden. Das Scoring an sich stellte die Ministerin
nicht in Frage. Es sei ein international gängiges Verfahren. "Es ist ja auch wichtig, dass Unternehmen eine Möglichkeit haben, sich über die Bonität ihrer Kunden zu informieren." Dieter Korczak von der GP Forschungsgruppe, die die Studie für
das Ministerium erstellt hatte, sieht das anders. "Es würde reichen, wenn die Unternehmen einfach nur das Einkommen, die Ausgaben und die laufenden Verpflichtungen abfragen würden." Der Bundesdatenschutz- beauftragte Peter Schaar begrüßte,
dass mit dem neuen Gesetz mehr Transparenz geschaffen werde. Seiner Ansicht nach sollte man die Auskunfteien aber verpflichten, jedem Bürger einmal pro Jahr die über ihn gespeicherten Daten zuzuschicken. "Es gibt Hunderte Auskunfteien, die Bürger wissen
doch gar nicht, an wen sie sich wenden sollen", sagte Schaar.
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| FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND, 19.08.2009 |
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Hohe Fehlerquote bei Scoring-Daten Sie sammeln Daten und entscheiden mit, ob ein Kredit gewährt wird oder ein Mietvertrag zustande kommt. Doch die Informationen von Auskunfteien wie der Schufa sind laut einer Studie extrem fehlerhaft. Vor allem das sogenannte Scoring gilt als untauglich. ... Dabei ist
die Ablehnung offenbar nicht immer die Schuld des Kunden. So lieferte der repräsentativen Studie mit 100 Teilnehmern zufolge die Schufa vielfach falsche Angaben zu Kreditkarten oder unvollständige Daten zu Girokonten. Bei der CEG und bei Arvato lagen auf Anfrage
der Testpersonen oft lückenhafte bis gar keine Informationen vor.Besonders umstritten ist das sogenannte Scoring der Auskunfteien. Dabei ergeben auch Daten wie Alter oder Wohnsitz einen Wert, von dem die Kreditwürdigkeit einer Person abgelesen werden soll. Der
Nachweis, dass die erhobenen Daten etwas über die künftige Kreditwürdigkeit aussagten, sei bisher nicht erbracht worden, kritisierte Dieter Korczak von der GP Forschungsgruppe am Institut für Grundlagen- und Programmforschung, das die Studie erstellt
hat ...
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| SPIEGEL ONLINE, 19.08.2009 |
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Daten zur Kreditwürdigkeit sind häufig falsch Banken und Einzelhändler sichern sich gerne ab, bevor sie Kredite vergeben. Dumm nur, dass die Daten, die Rückschlüsse auf die Kreditwürdigkeit ihrer Kunden zulassen, häufig falsch sind. Verbraucherschutzministerin
Ilse Aigner hält das für einen Skandal und ruft zu eifrigem Widerspruch auf. Berlin - Mit einem solchen niederschmetternden Ergebnis hatte auch Ilse Aigner nicht gerechnet. Im Auftrag der Ministerin hatte das Institut für Grundlagen und Programmforschung
die großen Auskunfteien Schufa, Creditreform, Bürgel und Arvato unter die Lupe genommen und rund hundert Stichproben untersucht. Das Ergebnis: Einträge etwa bei der Wirtschaftsauskunftei Schufa basierten in 46 Prozent aller Fälle auf fehlerhaften Daten. Teils
seien die Daten falsch oder veraltet gewesen, teils habe die Auskunftei nur über die Daten verfügt, die die Testperson selbst angegeben habe. Beispielsweise habe es Namensverwechslungen gegeben, oder ein getilgter Kredit sei als ungetilgt aufgeführt gewesen. Das
Erfassen von Verbraucherdaten wird Scoring genannt. Darunter versteht man ein mathematisch-statistisches Verfahren, mit dem die Wahrscheinlichkeit berechnet werden kann, ob zum Beispiel ein Verbraucher seine Schulden auch bezahlen wird. Bei der Schufa kritisierten die
Tester vor allem die hohe Fehlerquote, bei CEG und Arvato die Aussagekraft für Bonitätsbewertungen. Diese sei höchst zweifelhaft. "Das können wir so nicht weiter hinnehmen", sagte Aigner. Sie wertete die Studie als Bestätigung dafür,
dass das Bundesdatenschutzgesetz verschärft wird. Die neuen Regeln treten im April nächsten Jahres in Kraft.
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Der Mensch als Zahl "Dieter Korczak und Michael Wilken von der GP Forschungsgruppe gehören zu jenen, die misstrauisch sind. Sie haben im Auftrag des Dachverbandes der Verbraucherzentralen das Scoring jenem Praxistest unterzogen, dessen Resultate Billen an die
Glaskugel erinnern. In 90 Prozent der Fälle wurde den Testpersonen der Scorewert erst gar nicht mitgeteilt. In fast 50 Prozent wurden sie nicht einmal über den Einsatz eines solchen Verfahrens informiert. Was aber besonders irritiert: Ein und dieselbe Testperson
wurde mal als kleines, mal als großes Risiko eingestuft. "Bei solchen Abweichungen fällt es schwer, beim Scoring an ein solides mathematisches Verfahren zu glauben", so Korczak. Schäubles Gesetzentwurf sei zwar ein Schritt in die richtige
Richtung, zentrale Probleme aber würden nicht gelöst. Es seien viele Begriffe zu unpräzise, und es bleibe offen, welche Geschäftsgeheimnisse schützenswert seien. So heißt es im Gesetzestext: "Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse müssen
nicht offenbart werden, soweit das Interesse an ihrer Wahrung im Einzelfall das Offenbarungsinteresse des Betroffenen überwiegt." Korczak deutet das so: "Ein klares Ergebnis von Lobbyarbeit, das Richter über Jahre beschäftigen wird."
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| Manager-Magazin, 14.05.2008 |
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Die unheimliche Macht der Datendealer "Die Prognosefähigkeit von Score-Werten ist nicht belegt", nennt der Scoring-Experte Dieter Korczak jedoch ein aus seiner Sicht weiteres wesentliches Manko. "Es handelt sich lediglich um die Ergebnisse mathematischer
Berechnungen, die in keinem nachgewiesenen Zusammenhang mit dem tatsächlichen Verhalten stehen." Als Leiter der Münchener GP Forschungsgruppe hat Korczak kürzlich im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV) ein Gutachten über den Umgang
der Banken mit Scoring-Werten erstellt. Sein Fazit: "Es ist nicht nur nicht nachvollziehbar, wie einzelne Score-Werte entstehen. Sie stehen auch in keinem erkennbaren Verhältnis zu den später gewährten Kreditkonditionen."
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| Berliner Morgenpost, 24.01.2008 |
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Neue Studie: Kreditvergabe oft willkürlich Deutsche Kreditnehmer sind laut einer Studie bei der Vergabe von Darlehen und den Kosten für das geliehene Geld der Willkür von Banken ausgesetzt. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung der GP Forschungsgruppe
im Auftrag des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen (vzbv). Weil Banken die Kreditwürdigkeit ihrer Kunden mit speziellen Verfahren – dem sogenannten Scoring – bewerten, lägen die angebotenen Darlehenszinsen oft höher als beworben, sagte vzbv-Chef
Gerd Billen. "Im Test lagen die Kreditangebote immer drei bis vier Prozent über dem Werbeangebot. Das Scoring wird als Begründung dafür missbraucht", kritisierte Dieter Korczak, einer der Autoren der Studie.
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| Süddeutsche Zeitung, 02.11.2007 |
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Was kostet die Welt? Präventionsprojekt hilft Jugendlichen in Geldfragen Wie viel Geld braucht man zum Leben? 1710 Münchener Berufsschüler, die zu diesem Thema befragt wurden, haben ein recht genaue Vorstellung. Sie stellen eine Liste aller Notwendigkeiten
zusammen und kamen auf unverzichtbare Posten wie 270 bis 450 Euro für Miete, 200 Euro für Essen, 120 Euro für Rauchen....
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| Rheinische Post, 23.02.2007 |
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Gemeinde Jüchen muss Profil schärfen Jüchen als Standort hat kaum Vorteile, das machte Dr. Dieter Korczak gestern Nachmittag als erstes klar. Der Experte für Standortmarketing war extra aus München angereist, um den Ratsmitgliedern den IST-Zustand
der Gemeinde aufzuzeigen – und um mögliche Perspektiven vorzustellen....
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| Sächsische Zeitung, 09.03.2005 |
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Gutachter haben im Auftrag des Ministeriums die Kreditvergabepraxis der Banken unter die Lupe genommen. "Für den Verbraucher ist es schwierig zu erkennen, wie teuer ein Kredit wirklich ist," erläuterte der Autor der Studie, Dieter Korczak.
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| die tageszeitung, 09.03.2005 |
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Rund 530 Millionen Euro steckt die Kreditwirtschaft jährlich in Werbung, heißt es in einem von Künast vorgestellten Gutachten des Instituts für Grundlagen- und Programmforschung. "Dieses Werbegeschäft muss sich für die Banken natürlich
lohnen", sagte Dieter Korczak, der Autor der Studie.
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Leere im Wartezimmer Der Leiter des Münchner Instituts für Grundlagen- und Programmforschung, Dieter Korczak, sieht in der Umfrage die These bestätigt, dass die steigende Ausgabenselbstbeteiligung der Patienten Antrieb für bewussteres Gesundheitsverhalten
sein kann: "Die Übernahme von mehr Eigenverantwortung wird zum einen in einer Verstärkung gesundheitsbewusster Lebensweisen gesehen, zum anderen auch durch kostenbewussteres Verhalten."
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| Süddeutsche Zeitung, 14./15.02.2004 |
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Plastiktüten voller Rechnungen Im internationalen Vergleich liegt die vermeintlich reiche Bundesrepublik heute ganz weit vorne. "Von den westlichen Ländern stehen nachweislich nur die Vereinigten Staaten und Großbritannien schlechter da," sagt
Dieter Korczak, Mitglied im Expertengremium, das für die Bundesregierung den Armuts- und Reichtumsbericht erstellt.
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| Evangelischer Pressedienst, 21.05.2004 |
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Banken sollen Reparaturkosten mittragen Der Armutsexperte Dieter Korczak fordert, die Banken bei der Finanzierung der Schuldnerberatungsstellen in die Pflicht zu nehmen. Sie seien oft durch leichtfertigen Kreditverkauf für Überschuldung mitverantwortlich, ... -> ganzer
Artikel
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"Heilsbotschaft" kaufen Für die Werbung ist der Neid ein einträgliches Geschäft. Was andere besitzen oder zu besitzen scheinen, weckt Lust auf Eigenbesitz. "kirchensite" fragte Dr. Dieter Korczak, den Leiter des Münchner Instituts
für Grundlagen- und Programmforschung, nach dem Zusammenhang zwischen Werbewirkung und Neid.... -> ganzer Artikel
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| Welt am Sonntag, 09.11.2003 |
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WamS: Sie haben für den "Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung" die private Schuldensituation untersucht - wie wirkt Verschuldung sich auf die Volkswirtschaft aus? Dr. Dieter Korczak: Ohne Verschuldung können westliche Wirtschaftssysteme nicht
existieren. Durch sie wird Geld in den Kreislauf der Wirtschaft eingeführt und Mehrwert erschaffen. Problematisch ist aber die Überschuldung - der Zustand, in dem Schulden das Einkommen übersteigen.... -> ganzer
Artikel
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Deutschland geht pleite Fast drei Millionen Haushalte sind hier zu Lande überschuldet. 1989 waren es noch 1,2 Millionen. Überschuldung betrifft längst nicht mehr nur Randgruppen. "Durch die schlechte wirtschaftliche Lage sind in Deutschland ganz neue
Kreise in die Überschuldung geraten", sagt Dieter Korczak. "Das ist die neue und durchaus dramatische Variante."
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| Neue Westfälische, 01.08.2003 |
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Note „sehr gut“ für den Kreis - Unter den Top 100: Hohes Sicherheitsniveau und Lebensqualitätsstruktur. Kreis Höxter (NW). „Die Stärken des Kreises Höxter liegen insbesondere in seinem Sicherheitsniveau und in seiner ausgewogenen
Lebensqualitätsstruktur und verdient deshalb zu Recht die Einstufung als insgesamt sehr gut.“ Zu diesem Ergebnis kommt Dr. Dieter Korczak, Leiter der GP Forschungsgruppe, dem renommierten Institut für Grundlagen- und Programmforschung aus München,
die 1995 einen Lebensqualität-Atlas entwickelt hat, mit dem in sechs Dimensionen anhand von 44 Indikatoren zum ersten Mal die regionale Lebensqualität für Gesamt-Deutschland beschrieben wird.... -> ganzer
Artikel
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| Abendzeitung, Interview am 06/07.04.2002 |
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Wer noch nicht pleite ist, steht kurz davor - wie wirkt sich das auf München aus? AZ: Auch den Besserverdienenden geht jetzt das Geld aus. Wo sparen die Münchner als erstes? Dr. Dieter Korczak: Am Essen. Sie werden weniger Essen gehen und schlechtere Dinge
essen. Das heißt: Konjunktur für Aldis und Lidls, Pleiten für Feinkost und immense Probleme für die Münchner Gastronomie. Danach wird beim Marken-Kleiderkauf, bei Möbeln, in der Freizeit und bei Geschenken gespart - also den Sachen, die das
zwischenmenschliche Leben schön machen. Es wird langfristig eine Billigkultur geben.... -> ganzer Artikel
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| Tagesspiegel, Interview am 25.08.2001 |
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Museen werden zu Rummelplätzen Während allenthalben Begeisterung herrscht über Lange Nächte der Museen, gibt es zumindest einen Kritiker: Dieter Korczak, den Vorsitzenden der Interdisziplinären Studiengesellschaft für Praktische Psychologie.
Er bereitet gerade die 58. Jahrestagung zum Thema "Rummel, Ritus, Religion" vor. Dort wird es auch um die Funktion von Museumsnächten gehen....
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Niedergelassene Allgemeinmediziner und Internisten erwarten durchschnittlich einen Gewinn von 260.000 DM vor Steuern. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der GP Forschungsgruppe, München, unter niedergelassenen Vertragärzten.
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| Neuss-Grevenbroicher Zeitung, Interview am 08.02.2000 |
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Der Kreis Neuss hat sich als eine der ersten Gebietskörperschaften in Deutschland das Ziel gesetzt, ein Standort-Marketing-Konzept zu entwickeln, um sich in der Region zwischen den Großstädten Köln und Düsseldorf, aber auch im internationalen Wettbewerb
als Wirtschafts- und Lebensraum künftig besser behaupten zu können. Der Soziologe Dr. Dieter Korczak, Geschäftsführer der GP Forschungsgruppe aus München und Autor des "Lebensqualitäts-Atlas" erhielt den Auftrag, die Interessen der
acht Städte und Gemeinden zu bündeln und dieses Konzept bis Ende März fertig zustellen.....
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| Westdeutsche Allgemeine Zeitung,11.12.1998 |
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Jede Kommune, jeder Kreis will heute Unternehmen anlocken, Arbeitsplätze und Steueraufkommen zu sich holen. Die Angebote die man potentiellen Investoren machen kann unterscheiden sich wenig. Den "Zusatznutzen", den Wirtschaftsbetriebe im Kreis Neuss erwarten
können, herauszuarbeiten, dazu könnte ein Standortmarketingkonzept beitragen. Erste Überlegungen zu einem solchen Konzept stellte Dr. Dieter Korczak, Geschäftsführer der GP-Forschungsgruppe für Grundlagen-und Programmforschung, dem Kreisausschuß vor.....
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| test, Zeitschrift der Stiftung Warentest, 07.1998 |
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Schlimm, wenn das Geld alle und noch viel Monat übrig ist. Aber: Rund zwei Millionen deutschen Haushalten ist das Witzeln zu diesem Thema vergangen. Über ihnen kreist der Pleitegeier, sie sind überschuldet. Zwar treiben vor allem Arbeitslosigkeit und Scheidung
in den Ruin, wie eine Untersuchung des Münchener Instituts für Grundlagen- und Programmforschung im Auftrag des Familienministeriums ergeben hat. Doch Institutsleiter Dr. Dieter Korczak nennt als weiteren wichtigen Faktor für den fianziellen Absturz:" Viele
beherrschen die Kunst des Haushaltens nicht mehr". Im Soziologen-Deutsch: Es fehlt an "Daseinsbewältigungskompetenz"....
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Eine schlechte Nachricht: Der Osten holt auf. Was die Probleme der Verschuldung angeht, stehen die Ostdeutschen ihren Mitbürgern im Westen kaum noch nach. Das ist an sich noch nicht kritisch. "Verschuldung ist ein normaler Vorgang-ohne Verschuldung läuft
die Wirtschaft nicht", erklärt Dieter Korczak, Geschäftsführer der Münchner GP-Forschungsgruppe und Autor einer neuen Studie zur Verschuldung privater Haushalte in Ostdeutschland, in Auftrag gegeben vom Bundesfamilienministerium.....
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| Frankfurter Rundschau,Nr.151,1996 |
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Lebensqualität-unter diesem schillernden Begriff stellt sich wohl jeder von uns etwas anderes vor. Dieter Korczak hat in seinem Atlas versucht, diesen äußerst subjektiven Begriff anhand ausgewählter Daten und Fakten für ganz Deutschland meßbar
zu machen. Wer sich über die Situation von Umwelt, Kultur, Wohlstand, Versorgung, Sicherheit und Gesundheit in Deutschland einen ersten Ein-und Überblick verschaffen will, für den bietet der Lebensqualität-Atlas viele interessante Fakten und Hilfe......
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Der erste große Deutschland-Test Lebensqualität fünf Jahre nach der Einheit. Seit Jahrzehnten beschäftigen sich Städteplaner, Mediziner, Umweltforscher und Soziologen mit Kriterien, die den Lebensraum des Menschen bewerten.Industrie und Politik
beschreiben Lebensqualität als entscheidendes Kriterium bei strukturellen Planungen.Wir sollten vom Lebensqualitätsstandort Deutschland sprechen, nicht immer nur vom Industriestandort meint Korczak....
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| Apotheker Zeitung,Nr.49,1992 |
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Bei allgemeinen Meinungsumfragen nach den prestigeträchtigsten Berufen folgen die Apotheker zumeist nach Ärzten und Priestern bereits an dritter Stelle. Die Öffentlchkeit schätzt somit den Apothekerberuf hoch ein: Und was machen die Apotheker? Dieser Frage
ging die GP-Forschungsgruppe im Rahmen einer Repräsentativerhebung im Herbst 1992 nach.....
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Ein Kredit ist ein Marktregulativ, ohne das es schlicht unmöglich wäre, Wohlstand zu produzieren, definiert Dieter Korczak, Leiter der GP-Forschungsgruppe, die sich im Auftrag der Regierung mit der Überschuldungssituation befaßt hat. Doch er weiß,
daß nur ein schmaler Grad Wohlstand von Armut trennt: Das Kartenhaus kann auch zusammenbrechen...
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Kokain ist schon längst nicht mehr die Droge der Bussi-Bussi Gesellschaft.Es ist eine klassenlose Droge geworden. Das sagt der Münchner Sozialforscher Dr. Dieter Korczak, der für die Kommission der Europäischen Gemeinschaft erstmals eine Studie über
die Verbreitung von Koks in der Bundesrepublik am Beispiel einer Großstadt erstellt hat....
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AIDS: Hürde zu den Heteros übersprungen Zwei Drittel der 18-60jährigen seien aufgrund ihrer potentiellen Bereitschaft zu sexuellen Außenkontakten als potentielle Risikoträger anzusehen-so lautet das Fazit einer Pilotstudie, die von der Münchner
GP-Forschungsgruppe im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums in den Städten Berlin, Frankfurt und München durchgeführt wurde....
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