Sonntag, 05. September 2010
 
Aktuelles
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November 2003 - Rummel, Ritus, Religion
Die alltägliche Präsenz von Ästhetik und Religion ist das übergreifende Thema eines in diesem Monat erschienenen Buches, das Dieter Korczak und Hartmut Rosenau herausgegeben haben. Die Beiträge aus unterschiedlichen Fachrichtungen (Philosophie, Kulturwissenschaften, Soziologie, Theologie) schildern in anschaulicher Weise, von welchen Motiven und von welchen Zielvorstellungen das gesellschaftliche Leben im Umgang mit Bildern und Symbolen, Gesten und Gefühlen geprägt ist. Das Buch ist im Neukirchener Verlag erschienen (ISBN 3-7887-1989-3).
November 2003 - Mindeststandards der sozialen Infrastruktur
Auf der Jahrestagung der Vereinigung für Stadt-, Regional- und Landesplanung (SRL) in Karlsruhe hat Dieter Korczak einen Vortrag zu den Mindeststandards bei der Erfüllung sozialer Leistungen einer Kommune gehalten, die trotz knapper finanzieller Mittel auf keinen Fall unterschritten werden sollten.
Oktober 2003 - Wege und Ziel des medizinischen Fortschritts
Auf der 60. Jahrestagung der Interdisziplinären Studiengesellschaft in München ist ein facettenreiches Bild des medizinischen Fortschritts entwickelt worden. Gen- und Biotechnologie, Hirnforschung, Telematik und die Anti-Aging-Medizin sind die Mega-Trends der kommenden Jahre (Dieter Korczak). Für Friedhelm W. Schwartz (Hannover) macht medizinischer Fortschritt gesundheitsökonomisch dann Sinn, wenn entweder bei gleichen Therapie- und Versorgungsergebnissen weniger Ressourcen verbraucht oder bei gleichem Aufwand bessere Ergebnisse erzielt werden. Der Moraltheologe Waldemar Molinski (Wuppertal) wies darauf hin, dass Gesundheit nicht für jeden das höchste Gut im Leben ist. Die Psychotherapeutin Cornelia Krause-Girth (Frankfurt) betonte die Bedeutung von protektiven salutogenen Faktoren. Jörg Baltzer (Krefeld) zeigte die enormen Möglichkeiten, Frühgeborene (ab der 25. Woche) gesund ins Leben zu bringen. Cornelia Höß (Ebersberg) schilderte die moderne Therapie des Mamma-Karzinoms, Werner Sack (München) die Möglichkeiten der Anti-Aging-Medizin, Walburg Maric-Oehler (Bad Homburg) den Ansatz der traditionellen asiatischen Medizin und Bogdan von Rückmann (Erlangen) die Zukunft der Gerätemedizin. Hans-Jürgen Möller (München) berichtete, dass Erfolge in der Psychiatrie vor allem in der Behandlung dementieller Erkrankungen und in der Verträglichkeit von Psychopharmaka erzielt worden sind. Die Tagung wurde abgerundet durch eine Podiumsdiskussion unter der Leitung von Marianne Koch mit Thomas Strüngmann, Hans-Peter Studer, Andreas Hofmann und Waldemar Molinski. Weitere Einzelheiten zur 60. Jahrestagung finden sich unter www.Studiengesellschaft.de.
Oktober 2003 - Konsum heute und morgen - müssen wir umdenken?
Auf dem 8. Heidelberger Ernährungsforum hat Dieter Korczak Ergebnisse der Zukunftsforschung zum Konsumverhalten und zu Lifestyle Entwicklungen vorgestellt. Die nächsten Jahrzehnte werden von parallelen gegenläufigen Trends bestimmt. Reichtum, demonstrativer Luxus, elitäres Verhalten und Sicherheitsbestreben werden eben so zunehmen wie Armut, Bescheidenheit, Exklusion und Asozialität. Da die Märkte gesättigt sind, erhält die symbolische Inszenierung von Marken und Produkten immer größere Bedeutung. Dies vor dem Hintergrund einer abnehmenden und überalterten Bevölkerung. Näheres zum Vortrag bei Dieter Korczak (Tel.: 089-54344960) und zum Ernährungsforum unter www.gesunde-ernaehrung.org.
Oktober 2003 - Statusanalyse Integrierte Produktpolitik
Im Auftrag des Bayerischen Instituts für angewandte Umweltforschung und -technik (BIfA) hat die GP Forschungsgruppe 380 bayerische Unternehmer, Geschäftsführer und Umweltverantwortliche in einer Repräsentativerhebung zum Einsatz von Integrierter Produktpolitik und Schadstoffstrommanagement befragt. Mit dieser nach 2001 zum zweiten mal durchgeführten Untersuchung sind die Kenntnisse, die Erfahrungen und Einschätzungen der Wirtschaft zur umweltgerechten Produktgestaltung und zu Produktlebenszyklusanalysen ermittelt worden. Die BIfA wird demnächst einen Bericht mit den Ergebnissen der Umfrage vorlegen.
September 2003 - 'Bildungs- und Erziehungskatastrophe?' erschienen
Im Westdeutschen Verlag hat Dieter Korczak jetzt den Band "Bildungs- und Erziehungskatastrophe? - Was unsere Kinder lernen sollten- " herausgegeben (ISBN 3-531-14029-9). Die Beiträge aus Soziologie und Psychologie, Erziehungswissenschaft, Schulpraxis und Sozialpädagogik, Volkswirtschaft, Unternehmensberatung und kinderärztlicher Sicht formulieren zukunftsweisende Perspektiven für Erziehung und Bildung heute.
August 2003 - Der Monat August steht völlig im Zeichen der Lebensqualität
Die Hitzerekorde für 2003 liegen bei 40,1 Grad Celsius in Euskirchen im Rheinland und 38,8 Grad Celsius in Köln. Der Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen ist am umweltfreundlichsten. Der Kreis München ist am reichsten und der Kreis Siegen am waldreichsten. Berlin verfügt über das beste Kulturangebot. Der Kreis Darmstadt-Dieburg und der Enzkreis sind am sichersten. Heidelberg hat die beste Versorgung. Der Kreis Mecklenburg-Strelitz deckt am besten den Bedarf an Schuldnerberatung. Die Bevölkerung in den Kreisen Fürstenfeldbruck, München und Tübingen lebt am längsten. Der Lebensqualität-Atlas 2003 zeigt die Stärken der 440 deutschen kreisfreien Städte und Landkreise. Auch der Kreis Höxter darf sich freuen, der 2003 den Sprung in die Top-Hundert der deutschen Städte und Kreise geschafft hat (siehe Pressestimmen).
Juli 2003 - The Best Indicators in Town for Measuring the Quality of Life
Welches sind die am besten erprobten und geeigneten Indikatoren, um die lokale und regionale Lebensqualität zu messen? Muss man 250 verschiedene Indikatoren einsetzen oder reichen 22 Schlüsselindikatoren aus? Dieter Korczak wird dieser Frage in einem Referat auf der 5. Konferenz der Internationalen Gesellschaft für Lebensqualität-Studien nachgehen. Die Konferenz findet vom 20.-24. Juli in Frankfurt/Main statt. Nähere Informationen finden sich unter www.qualityoflife-2003.de.
Juni 2003 - Richtlinien für Interviews mit Kindern und Jugendlichen
Dieter Korczak hat auf dem kid & teen Power World Kongress 2003 in Berlin über die Standesrichtlinien für Interviews mit Minderjährigen referiert. Die Standesrichtlinien sind in den ESOMAR Guidelines on Interviewing Children and Young People (1999) kodifiziert. Ein wesentliches und immer zu beachtendes Kriterium ist, dass Kinder unter 14 Jahren nur mit Erlaubnis der verantwortlichen Erziehungspersonen für Interviews angesprochen werden dürfen. Dies gilt auch für online-Interviews.
Mai 2003 - Prime Time in München
40 deutsche Marktforscher/innen, die internationale Projekte betreuen, folgten der Einladung des Esomar Repräsentanten Dieter Korczak zu einer Bayerischen Brotzeit im Forum Hotel München anlässlich des deutschen Marktforscherkongresses. In entspannter Atmosphäre wurde über die Esomar-Initiativen RELEAS (Research Leaders Summit) und WIN (World Industry Network) informiert und diskutiert.
April 2003 - Der neue Lebensqualität-Atlas 2003 ist da
Die GP Forschungsgruppe hat nach 1995 zum zweiten Mal die Lebensqualitätsdaten für ganz Deutschland ermittelt. In den Dimensionen Wohlstand, Umwelt, Kultur, Sicherheit, Versorgung und Gesundheit werden 440 deutsche Städte und Kreise miteinander verglichen. An diesen Daten kann abgelesen werden, ob und wie die Lebensqualität in den einzelnen Kommunen und Kreisen in den letzten acht Jahre gestiegen ist. Die Ergebnisse sind auf CD-Rom zum Preis von 499,-- Euro lieferbar. Für Bestellungen wenden Sie sich bitte an Dr. Dieter Korczak (089-54344960) oder verwenden das online-Formular.
März 2003 - Responsible Marketing
Dieter Korczak wurde in das Programmkomitee der internationalen Konferenz 'Responsible' Marketing" berufen. Die Konferenz findet vom 12.-14. Oktober 2003 in Berlin statt. In Zusammenarbeit mit dem Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) will die Konferenz einen Dialog zwischen Nachhaltigkeitszielen, Sozial- und Umweltpolitik einerseits und Marketingzwecken andererseits herstellen. Durch die Präsentation von Fallstudien aus der Industrie und aus Institutionen soll gezeigt werden, wie Forschung dazu beigetragen hat, die Nachhaltigkeitsagenda für eine bessere Lebensqualität voran zu bringen.
März 2003 - Bildungspolitik
In der Beilage 'Aus Politik und Zeitgeschichte' zur Wochenzeitung Das Parlament' hat Dieter Korczak den Artikel "Was sollen unsere Kinder von uns lernen" veröffentlicht. Er setzt sich darin kritisch mit der Rezeption der PISA-Studie auseinander. Sonderveröffentlichungen der Beilage können bei der GP Forschungsgruppe mit dem Online-Formular angefordert werden.
Februar 2003 - Generationenvertrag
Dieter Korczak hat auf der Arbeitstagung der Bayerischen Jugendverbände am 1.2. 2003 im Institut für Jugendarbeit in Garching über den Begriff des "Generationenvertrags" referiert. Die Bezeichnung Generationenvertrag stellt eine sprachliche Übereinkunft im Zuge der Einführung der "Dynamischen Altersrente" 1957 dar. Ein aktueller Generationenvertrag muss heute verschiedene Felder berücksichtigen: den sozialen Bereich, die Ökologische Verantwortung, das Recht auf Arbeit, die Erhaltung der kulturellen Vielfalt, Chancengleichheit in der Bildung, die biologischen Konsequenzen der Gentechnik, die Beziehung zwischen Nationalstaaten und Eine-Welt-Bewegung. Der Vortrag kann gegen eine Schutzgebühr von 25 Euro als CD online bei der GP Forschungsgruppe bezogen werden.
Februar 2003 - Healthcare Megatrends in the United States and Germany
Dieter Korczak spricht auf der Konferenz Global Healthcare 3 am 24. Februar in New York über das deutsche und amerikanische Gesundheitssystem. Er stellt neun Megatrends im Gesundheitswesen vor, die in den nächsten zehn Jahren in Deutschland wie den USA eintreten werden.
Januar 2003 - Illegal drug use in Europe
Drug production and consumption are a growing problem which governments around the world are trying to manage and control. To be able to allocate the necessary resources to deal with this issue, they need to know the extent of the problem. In Research World Vol. 11 No 1, Dieter Korczak gives an overview about the European trends of drug consumption and recommends targeted research techniques to assess the hidden populations of drug users.
 
 
 
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