Mittwoch, 10. März 2010
 
Aktuelles
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Februar 2010 - Was braucht der Mensch zum Leben?
Unter dem Titel "Geld - zwischen Leistung und Leidenschaft" lädt der Deutsche Sparkassen- und Giroverband Multiplikatoren aus Gesellschaft, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik zum Forum Privater Haushalt am 25. Februar 2010 in Bonn ein. Dieter Korczak wird sich in dieser Runde auf dem Podium zum Nutzen von Referenzbudgets äußern.
Februar 2010 - Handbook of Reference Budgets erschienen
Das Handbuch zur Bildung von Referenzbudgets ist das Endprodukt eines zweijährigen Forschungsprojektes, das von der Europäischen Kommission finanziell unterstützt wurde. Es liefert für Europa einen vergleichenden Ansatz zur Bewertung von Haushaltsbudgets. An der Erstellung des Handbuchs haben Institutionen aus neun europäischen Ländern mitgewirkt, von deutscher Seite die Deutsche Gesellschaft für Haushaltswissenschaften. Evaluiert wurde das Gesamtprojekt von Dieter Korczak. Die Referenzbudgets erfüllen verschieden Funktionen: Sie können als Orientierungsgröße im Kampf gegen Überschuldung und zur Armutsprävention verwendet werden, sie liefern Maßstäbe für den Einsatz von sozialpolitischen Maßnahmen, sie helfen bei der Einschätzung der Kreditwürdigkeit von Konsumenten, sie dienen als Richtschnur der Einnahmen- und Ausgabenverwendung sowohl für Haushalte mit Niedrigeinkommen wie für Haushalte mit Durchschnittseinkommen und sind auch ein Instrument zur Kaufkraftbestimmung. Anhand von Fallstudien aus Österreich, Belgien, Bulgarien, Spanien, Finnland, Deutschland, Irland, Schweden und United Kingdom wird in dem Handbuch dargelegt, wie Referenz-Budgets jeweils in den einzelnen Ländern gebildet werden. Die unterschiedlichen Probleme und Schwierigkeiten, die dabei auftreten können, werden ausführlich und nachvollziehbar beschrieben.
Januar 2010 - GP Forschungsgruppe feiert 25-jähriges Jubiläum
Am 1.1.1985 wurde die GP Forschungsgruppe von Dieter Korczak und Gabriela Pfefferkorn gegründet. In den vergangenen 25 Jahren hat die Forschungsgruppe 460 Projekte für deutsche und internationale Auftraggeber durchgeführt. Highlights waren u.a. Prävalenz des promiskuitiven Sexualverhaltens (1987), Herzschrittmacher-Studie (1988), Überschuldung in Deutschland (1990 -2000), Internationale Antibiotika-Studie (1992), Lebensqualität-Atlas Deutschland (1995), Ernährungsverhalten von Nachtschichtarbeitern (1998), Mega-Trends im Gesundheitswesen (2001), Evaluierung Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte (2002), Zukunftsfähige Kommune (2001-2004), Verantwortungsvolle Kreditvergabe (2005), Schönheitsoperationen (2007), Präventionsprojekt Stadt München (2005 – 2009).
Januar 2010 - Dieter Korczak ist Mitglied des Programmkomitees "Odyssee 2010"
Esomar is proud to announce "Odyssee 2010 – The changing face of market research" to be held in Athens, the birthplace of critical thought and the foundation of modern culture. Deadline for synopses is February 5th. The Congress will take place from 12th – 15th September. Dieter Korczak belongs to the committee which will select the papers and structure the programme.
Januar 2010 - Zur Entwicklung und Belastbarkeit von Nachhaltigkeitsindikatoren
Dieter Korczak hat in der Zeitschrift "Forum Wohnen und Stadtentwicklung" (Heft 6/Dezember 2009) einen Beitrag zum Einsatz von kommunalen Nachhaltigkeitsindikatoren veröffentlicht. Es werden auch die Vorstellungen und Beurteilungen der Bürger zur lokalen Lebensqualität dargestellt.
Dezember 2009 - Zeitsensor No. 20 "Finanzen" erschienen
In der Dezember-Ausgabe des Zeitsensors wird das Thema "Finanzen" aufgegriffen. Die Repräsentativerhebung bei 1.000 Befragten aus dem ODC-Online-Panel zeigt, dass 2/3 der Befragten ein Giro-Konto bei Stadt- und Kreissparkassen oder Volks- und Raiffeisenbanken haben. Nahezu jeder der Befragten besitzt mindestens ein Handy, 71% haben Payback-Karten, 57% verfügen über Kreditkarten. 48% der Befragten sind in den zurückliegenden fünf Jahren umgezogen. 26% haben schon einmal eine Selbstauskunft bei der Schufa eingeholt. 15% der Befragten ist schon einmal ein Kredit, ein Handyvertrag oder eine Versandhausbestellung abgelehnt worden. Weitere Daten und Bezugskonditionen der Studie über info@gp-f.com.
Dezember 2009 - Mission Sustainability: Nachhaltigkeitsmarketing
Das Projekt komm(N), das gemeinsam von der GP-Forschungsgruppe und IFOK geleitet wurde, ist vom Rat für Nachhaltige Entwicklung als Vorbildprojekt ausgewählt und auf der Jahreskonferenz 2009 des RNE in Berlin vorgestellt worden. Das Projekt wird ausführlich in dem Ergebnisbericht "Nachhaltigkeitsmarketing: Neue Ansätze, die die Anschlussfähigkeit an die Gesellschaft darstellen" beschrieben.
Dezember 2009 - Schönheitsoperationen in Deutschland
Auf der 6. Jahrstagung des Mitteldeutschen Arbeitskreises Ästhetische Chirurgie in Weimar hat Dieter Korczak über neue sozialwissenschaftliche Ergebnisse zur Häufigkeit von Schönheitsoperationen berichtet. Nach seinen Untersuchungen weisen 1,7% der erwachsenen Bevölkerung eine Störung der Körperselbstwahrnehmung auf, 17% der Personen mit Schönheitsoperationen haben diese Störung. Im Jahr 2009 haben rund 340.000 Personen eine Schönheitsoperation durchgeführt, für das Jahr 2010 planen rund 270.000 Personen eine Schönheitsoperation.
November 2009 - Kultur in Deutschland
62% der Großstädter bezeichnen das kulturelle Angebot in ihrer Stadt als gut bzw. sehr gut. In Metropolen sind es sogar 90% der Einwohner. Wichtig für das Kulturangebot sind vor allem das architektonische Stadtbild , zu dem unbedingt große belebte Plätze gehören, Bibliotheken mit großem Buchbestand, große Theater- oder Opernhäuser, eine große Auswahl an Programmkinos und die Durchführung von Museumsnächten. Das örtliche Kulturangebot gehört zu den wichtigen Standortfaktoren einer Stadt. 75% der Bewohner von Metropolen sind der Ansicht, dass die örtliche Kultur von einem eigenständigen Dezernat in der Stadtverwaltung entwickelt werden sollte. Weitere Ergebnisse im Zeitsensor No. 19 der GP Forschungsgruppe/ ODC-Services.
November 2009 - Lebensqualität in den Dorfgemeinden
Das Leben in Dörfern, Märkten und Gemeinden bis zu 5.000 Einwohner unterscheidet sich nach wie vor von dem Leben in den Städten und Großstädten. 75% der Dorfbewohnern bezeichnen ihre Lebensqualität als hoch bis sehr hoch. Sie betonen vor allem die Sicherheit am Wohnort (72%), die Erholungsgebiete (69%), das Angebot an Kindergärten und Grundschulen (64%) sowie das qualitativ gute Wohnungsangebot (63%) und das Vereinsleben (62%). Während Großstädter überdurchschnittlich häufig die Lebendigkeit ihres Ortes (47%) und die Anonymität der Stadt (20%) besonders schätzen, lieben Dorfbewohner die Ruhe in ihrem Ort (78%) und den sozialen Zusammenhalt (28%). Weitere Ergebnisse im Zeitsensor No. 19 der GP Forschungsgruppe/ODC-Services.
November 2009 - Die ungleiche Behandlung überschuldeter Banken und von Privathaushalten
Vor rund 200 Vertretern aus Schweizer Budget- und Schuldnerberatungseinrichtungen, aus Banken und Inkassogesellschaften hat Dieter Korczak am 11. November in Basel den Hauptvortrag auf einer Tagung der Fachhochschule Nordwestschweiz gehalten. Er ist in seinem Vortrag auf die Ursachen der Bankkrise eingegangen und auf die daraus resultierenden Folgen für Privathaushalte. Der Vortrag steht demnächst zum Download zur Verfügung über www.fhnw.ch/sozialearbeit.
Oktober 2009 - Web 2.0 – Facebook, ICQ, Twitter und Blogs
Der ZEITSENSOR No. 18 befasst sich in einer repräsentativen Befragung von 1.000 Personen mit sozialen Medien und der Nutzung des Web 2.0. 5% der Befragten führen aktuell ein Weblog, 19% haben schon Audio- oder Video-Daten im Internet veröffentlicht. Unter den sozialen Netzen hat Facebook mit 65% die höchste Bekanntheit. LinkedIn ist dagegen nur einer kleinen Gruppe (5%) bekannt. StayFriends ist das virtuelle Netzwerk, dessen Mitglieder schwerpunktmäßig 35-44 Jahre alt sind. Die User von ICQ gehen am häufigsten mehrmals täglich in ihr Netz. Weitere Informationen zur Studie und Bezugsmöglichkeiten über info@gp-f.com, www.twitter.com und www.zeitsensor.de.
Oktober 2009 - Planet Wissen: Intime Moden – Von biederer Wäsche und reizenden Dessous
Als Studiogast hat Dieter Korczak an einer Sendung des Planet Wissens zur Kultur- und Produktgeschichte der Miederwaren in Deutschland mitgewirkt. Die Sendung wird erstmalig am 15. Oktober ab 15 Uhr vom WDR ausgestrahlt. www.planet-wissen.de
Oktober 2009 - The situation of financial education in Germany
Dieter Korczak hat auf Einladung der Polnischen Gesellschaft für finanzielle Bildung (SKEF) auf einer europäischen Konferenz in Danzig am 9. Oktober das Eröffnungsreferat gehalten.
Oktober 2009 - Dieter Korczak zum Kuratoriumsmitglied im vhw-Bundesverband gewählt
Am 30. September ist Dieter Korczak von der Mitgliederversammlung des vhw Bundesverbandes für Wohnen und Stadtentwicklung e.V. neben den Professoren Dangschat, Kuckartz, Pahl-Weber, Sinnig und anderen zum neuen Kuratoriumsmitglied gewählt worden. Der vhw wird im Rahmen seiner Neuausrichtung einen wichtigen künftigen Schwerpunkt im Bereich kommunale Nachhaltigkeit und Klimawandel setzen, um tragfähige kommunale Nachhaltigkeits- und Klimastrategien zu entwickeln. Dabei steht die weitreichende Berücksichtigung des Bürgers in seiner sozialen Lage, seinen Einstellungen, Interessen oder seiner Beteiligungs- bzw. Engagementbereitschaft im Vordergrund. www.vhw.de
September 2009 - Deutsche Wähler wollen mehr Inhalte in der Politik
Die überwiegende Mehrheit der deutschen Wahlberechtigten möchte eine Politik, die sich an Inhalten orientiert. Das ergab die aktuelle Zeitsensor-Umfrage bei 1.000 repräsentativ ausgewählten Wahlberechtigten in der ersten Septemberwoche. Insgesamt ist mit einer hohen Wahlbeteiligung zu rechnen. 76% der Wahlberechtigten wollen ganz sicher zur Wahl gehen oder eine Briefwahl machen. 14% sind sich noch nicht ganz sicher, ob sie wählen werden. Jenseits der Partei-Slogans hat die Mehrzahl der Deutschen konkrete Vorstellungen, wie die zukünftige Politik ausgerichtet sein sollte. Die Deutschen möchten zwar einerseits mehr Netto vom Brutto, sehen aber realistischerweise, dass die zur Rettung der Banken und zur Stabilisierung der Wirtschaft aufgenommenen Staatsschulden die Steuern von morgen sein werden. Dadurch ergibt sich nach Ansicht der Befragten ein gravierendes Problem für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands und die Generationengerechtigkeit. Drei von vier Befragten halten die von den Grünen angemahnte Neuorientierung in der deutschen Gesellschaft für nötig, bei der in großem Maße in erneuerbare Energien, soziale Gerechtigkeit und Bildung investiert wird. Jeder Zweite stimmt der Aussage zu, „mehr Geld für Bildung statt für Banken“. Weitere Ergebnisse können bei der GP Forschungsgruppe angefordert werden.
September 2009 - Spurensuche
Die 66. Jahrestagung der Interdisziplinären Studiengesellschaft findet vom 25.-27. September in Erfurt statt. Philosophen, Ethiker, Finanzwissenschaftler, Zeitgeschichtler, Datenbeauftragte, Umweltmediziner und Künstler werden auf Spurensuche gehen und Spuren zu deuten versuchen. Das vollständige Programm und Anmeldungen unter www.studiengesellschaft.de
September 2009 - Das Fremde, das Eigene und die Toleranz
Im September ist der von Dieter Korczak herausgegebene Band der ISG-Tagung zur Toleranz im Asanger-Verlag (ISBN 978-3-89334-541-0 ) erschienen (www.asanger.de).
August 2009 - Repräsentative Studie zeigt hohe Fehlerquote bei Scoring-Daten
Die Informationen zur Kreditwürdigkeit von Verbrauchern sind oft falsch oder unvollständig. Das ergab eine von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner vorgestellte Untersuchung der GP Forschungsgruppe. Durch Anfragen bei den Auskunfteien Schufa, Creditreform, Arvato Infoscore und Bürgel wurde festgestellt, dass die bei diesen Auskunfteien gespeicherten und an Verbraucher im Rahmen der Eigenauskunft weiter gegebenen Daten keine zuverlässige Bonitätsbewertung darstellen. Bei keiner der in die Untersuchung einbezogenen Auskunfteien sind Verbraucherdaten in vollständiger oder befriedigender Weise abgespeichert. Die Fehlerquote und die Quote der Unvollständigkeit der Datensammlung ist unvertretbar hoch. Sofern überhaupt Scorewerte zur Bonitätsbeurteilung den Verbrauchern übermittelt werden, ist ihr Zustandekommen nicht nachvollziehbar und ihre Aussagekraft äußerst zweifelhaft. Die Ergebnisse der Untersuchung bestätigen die Notwendigkeit der Gesetzesinitiative der Bundesregierung vom 29. Mai 2009. Über die Studie wurde u.a. in der Süddeutschen Zeitung, Welt kompakt, Financial Times, Spiegel Online, ZEIT Online, Heise online, taz, Tagesschau, n-tv, WDR 5 und Antenne Niedersachsen berichtet. Der Bericht steht zum Download zur Verfügung.
August 2009 - Sommer Spezial: Zeitgeschehen in Deutschland
Seit zwei Jahren führen die GP Forschungsgruppe und ODC-Services das Monitoring des aktuellen Zeitgeschehens mit dem Erhebungsinstrument 'Zeitsensor' durch. In 15 Repräsentativerhebungen sind insgesamt 260 Fragen gestellt worden. Das breite Spektrum der Fragen deckt viele Themen ab, zum Beispiel Klimawandel, Umweltschutz, Lebensqualität, Nationalstolz, Gesundheit, Geld, Kredit, Zukunft, Mobilität, Gerechtigkeit, Jugend, Internetznutzung, Glück, Unterwäsche, Geschenke, Haushaltsbudgets, Politische Kultur, Familienfeste, Spar- und Konsumverhalten. Als besonderes Angebot für den ungewöhnlichen Sommer 2009 besteht jetzt die Möglichkeit, einzelne Fragen, Tabellen und Statistiken aus diesem Daten-Pool zu bestellen. Nehmen Sie Kontakt auf mit Dr. Dieter Korczak 089-54344960
Juli 2009 - Beiträge von Umweltpolitik sowie ökologischer Modernisierung zur Verbesserung der Lebensqualität
Die GP Forschungsgruppe hat sich im Oktober 2008 im Auftrag des Umweltbundesamtes mit der Weiterentwicklung des Konzepts der Ökologischen Gerechtigkeit (ÖG) und mit der Kommunikation dieses Konzepts befasst. Zu diesem Zweck wurden eine Delphi-Befragung von Experten und eine Fachtagung durchgeführt. Ökologische Gerechtigkeit wird als integratives Konzept der intra-generationellen bzw. Verteilungsgerechtigkeit und inter-generationellen bzw. Ressourcengerechtigkeit verstanden. Zur Umsetzung des ÖG-Konzepts wird die Suche nach Synergien zwischen Umwelt- und Sozialpolitik sowie die Entwicklung eines neuen Wohlstandsmodells empfohlen. Für eine erfolgreiche Kommunikationsstrategie sind vor allem die Faktoren politische Rahmensetzung, Initiative, Mut und Überzeugungskraft der Aktivisten sowie Multiplikations- und Diversifizierungsmöglichkeiten der Projektidee und der zeitnahe Aufbau eines Netzwerkes wichtig (vollständiges Dokument als PDF-Datei)
Juli 2009 - Verschuldung auf dem Höchststand bei ungebrochener Kauflaune
Der Zeitsensor No. 15 brachte ein erstaunliches Ergebnis zum Vorschein. 56% der befragten Personen haben Schulden, vornehmlich bei Banken und Sparkassen. Damit ist ein Höchststand in der individuellen Verschuldung erreicht. Andererseits resultiert daraus für die meisten Befragten keine Zurückhaltung bei ihrem Kaufverhalten. Rund zwei Drittel kaufen, solange es ihnen noch gut geht, geben Geld aus, um die Wirtschaft am Laufen zu halten oder sind in ihrem Kaufverhalten von der Wirtschaftskrise überhaupt nicht tangiert. Das restliche Drittel kauft entweder überlegter ein oder versucht gezielt zu sparen.
Juli 2009 - Es werden Kostensteigerungen erwartet, aber Ausgabenreduktionen werden schwer fallen
75% der Befragten erwarten, dass sich die Kosten für Fahrkarten im ÖPNV in diesem Jahr nach oben entwickeln werden. Zwei von drei Befragten gehen von steigenden Mietnebenkosten, Energiekosten und steigenden Krankenkassenbeiträgen aus. Sollte sich das eigene Einkommen reduzieren, dann fällt es drei von vier Befragten schwer, die eigenen Ausgaben herunterzuschrauben. Für eine entsprechende Senkung der Ausgaben benötigt die Mehrzahl der Befragten zwischen drei und sechs Monaten.
Juli 2009 - Die Wirtschaftskrise wird optimistisch ausgestanden
Zwar sagen 58% der Befragten, dass es gegenwärtig der Wirtschaft schlecht gehe. Das hat aber noch keine dramatischen Auswirkungen auf die Befragten selbst. 6% der Befragten bezeichnen sich als arm und 14% leben in einer finanziell prekären Situation. Andererseits bezeichnen 44% ihre persönliche wirtschaftliche Lage als gut bzw. sehr gut. Für das kommende Jahr erwarten zwar 24%, dass es ihnen finanziell schlechter gehen wird, aber fast genauso viele, nämlich 18%, gehen davon aus, dass es ihnen im nächsten Jahr besser gehen wird. Jeder Zweite erwartet, dass es ihm genauso gehen wird, wie in diesem Jahr. Die ausführlichen Ergebnisse der gesamten Studie können bei der GP Forschungsgruppe, Nymphenburgerstr. 47, 80335 München, info@gp-f.com bezogen werden.
Juni 2009 - Der öffentliche Umgang mit privaten Schulden
Über Gerechtigkeit beim Umgang mit privaten Schulden wird kaum nachgedacht. Die Krise des Finanzsystems und die damit einhergehende Wirtschaftskrise überdecken die Problematik der seit langem bekannten Überschuldung deutscher Privathaushalte völlig. Dabei weisen Finanzkrise und private Überschuldung erstaunliche Parallelen auf, jedoch mit einem gravierenden Unterschied: Die Überschuldung von Banken ist hausgemacht, jene von Privathaushalten überwiegend durch externe Faktoren bewirkt. Voller Artikel in : Aus Politik und Zeitgeschichte Nr.26/2009.
Juni 2009 - Verbraucher- und Wohlfahrtsverbände stellen Schuldenreport 2009 vor
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) hat gemeinsam mit deutschen Wohlfahrtsverbänden den "Schuldenreport 2009" herausgegeben. Dieter Korczak ist in diesem Band mit einer Analyse der Interpretationen des 3. Armuts- und Reichtumsberichtes der Bundesregierung zum Thema Überschuldung der Familie vertreten. Er kommt unter anderem zu dem Schluss, dass eine interministerielle Task Force zur Bekämpfung der Überschuldung gebildet werden sollte und dass eine kontinuierliche unabhängige Überschuldungsforschung notwendig ist, um valide Daten zur Überschuldungssituation in Deutschland zu liefern. Der Schuldenreport kann bei dem vzbv oder im Buchhandel (ISBN 978-3-936350-58-6) bestellt werden.
Mai 2009 - Überschuldung und Datenerhebung – Ein europäischer Überblick
Die Nachrichten im Jahr 2009 sind beängstigend. Die BaFin postulierte auf ihrer Jahrespressekonferenz, dass deutsche Banken erst in ein paar Monaten die volle Wucht der Rezession in ihren Kreditportfolios spüren werden. Die aktuelle Ausgabe des ‚Money Matters’ befasst sich mit dem direkt und indirekt erwartbaren Anstieg der privaten Überschuldung in Deutschland und Europa. Dieter Korczak (Herausgeber) hat Wissenschaftler und Verbraucherschützer aus zehn europäischen Ländern eingeladen, über präventive Ansätze und die Größenordnung der privaten Überschuldung zu berichten. Deren Forderungen lauten unter anderem, die Anzahl der Schuldnerberater/innen zu erhöhen, nationale Task Forces zum Kampf gegen Überschuldung zu bilden und ein kontinuierliches Überschuldungsmonitoring einzurichten. Money Matters No. 7 steht als Download zur Verfügung und kann als Print-Version bei office@ecdn.eu bestellt werden.
März 2009 - komm(N) – Netzwerkphase gestartet
Am 23. und 24. März startete die Bildung von Netzwerken und Allianzen zur Verbesserung der Nachhaltigkeitskommunikation erfolgreich mit einer Auftaktveranstaltung in Berlin. Von den Teilnehmer/innen aus NGOs, Web-Angeboten, Behörden und Industrie wurden spontan Vorschläge entwickelt, die bis zum Juni 2009 zu konkreten Projekten ausgearbeitet werden. Das komm(N)-Projekt wird in der Pilotphase auf www.amazee.com gehostet. Diese Projekt wird gemeinsam von IFOK und der GP Forschungsgruppe im Auftrag des UBA durchgeführt.
März 2009 - Die Zeitschrift SOUS berichtet über die ZEITSENSOR-Dessousstudie
In der März-Ausgabe der Zeitschrift SOUS werden zentrale Ergebnisse aus dem Trendmonitor ZEITSENSOR No. 10 "Unterwäsche und Dessous" vorgestellt. Die Gesamtausgabe des Zeitsensors No.10 kann über die GP Forschungsgruppe 089-54344960 bestellt werden.
März 2009 - Politische Kultur in Deutschland
In Deutschland sind gegenwärtig 1,4 Mio. Männer und Frauen in einer politischen Partei organisiert, das entspricht 2,3% der Bevölkerung im wahlberechtigten Alter. Eine kleine Minderheit der Bevölkerung bestimmt somit die Geschicke dieses Landes. Obwohl sich 71% der Bevölkerung von den gewählten Volksvertretern politisch nicht vertreten fühlen, beabsichtigen 83% bei den Bundestagswahlen im Herbst ihre Wahlstimme abzugeben. Die häufigsten Kritikpunkte an den Parlamentariern sind, dass sie Lobbyisten sind, nur unter Fraktionszwang entscheiden oder sich nur von ihren eigenen persönlichen Interessen leiten lassen. Diese Informationen und Ergebnisse zur persönlichen Kenntnis von Abgeordneten, Blockparteien und der LINKEN sowie zur Politikverdrossenheit sind Gegenstand der Ausgabe No. 13 des Zeitsensors.
Februar 2009 - Einnahmen und Ausgabensituation der Haushalte in Deutschland
Die öffentlichen Meinungsverbreiter sehen keine guten Vorzeichen für das Jahr 2009. Die globale Finanzkrise soll eine allgemeine Wirtschaftskrise nach sich ziehen. Für Deutschland wird erstmals seit dem Ende des 2. Weltkrieges ein Schrumpfen des Bruttoinlandsprodukts vorhergesagt. Kurzarbeit sowie Meldungen über drohende Entlassungen führen dazu, dass sich mehr und mehr Konsumenten auch persönlich von der Krise betroffen fühlen (laut GfK-Konsumklima 12/08). Auch die Vermögensungleichheit in Deutschland ist gestiegen. Im Januar 2009 berichtet das Deutsche Wirtschaftsforschungsinstitut (DIW) darüber, dass Reiche immer reicher werden und Arme arm bleiben. Demnach verfügen rund zwei Drittel der Bevölkerung über kein oder nur ein sehr geringes Geld- oder Sachvermögen. Andererseits besitzen die vermögendsten zehn Prozent der Bevölkerung insgesamt einen Anteil am Gesamtvermögen von mehr als 60 Prozent. Diese Daten sind nicht nur im Hinblick auf Verteilungsgerechtigkeit besonders inte-ressant, sondern auch weil Vermögen zur Stabilisierung des Konsums bei Einkommensaus-fällen dient. Es stellt sich die Frage, wie viel Geld für Konsum Privathaushalten in Deutschland monatlich noch bleibt. Aktuell können sich nur rund 3% der Privathaushalte in Deutschland jede Menge Extra-Wünsche erfüllen. Etwas mehr als ein Drittel der Haushalte bezeichnet seine wirtschaftliche Situation als rund-herum gut. Unter den Familien mit zwei Kindern trifft dies nach eigener Einschätzung sogar auf jede zweite Familie zu. 40% der Haushalte müssen sehr sparsam leben, können aber ihre Grundbedürfnisse er-füllen. Nur mit Müh und Not kommen 11% der Haushalt wirtschaftlich zurecht. Überdurch-schnittlich häufig charakterisieren Singles (16%), Alleinerziehende (17%) und unverheiratet Zusammenlebende mit einem Kind (19%) ihre Einnahmen- und Ausgabensituation in dieser Weise. 8% der Haushalte empfinden, dass sie eigentlich unter dem Existenzminimum leben. Das wird von 22% der Alleinerziehenden geäußert, aber auch von 14% der Geschiede-nen/Getrennt Lebenden und der unverheiratet Zusammenlebenden mit Kind. Die größten Löcher reißen Wohnungs- und Ernährungskosten in das monatliche Budget, aber auch die Ausgaben für freiwillige Versicherungen, Kredittilgungen und Zinszahlungen sind nicht unerheblich. Chart anzeigen.
Februar 2009 - Zweiter Bayerischer Sozialbericht vorgelegt
Am 11. Februar 2009 wurde der Zweite Bayerische Sozialbericht veröffentlicht, an dem die GP Forschungsgruppe mitgearbeitet hat. Von Dieter Korczak wurde das Kapitel "Überschuldung" verfasst, gemeinsam mit Carmen Kuczera das Kapitel "Kinder und Jugendliche" sowie das Kapitel "Gesundheit", an dem auch Ralph Conrads (Inifes) mitgewirkt hat. Unter anderem zeigen die Analysen der GP Forschungsgruppe, dass niedrige Bildungsqualifikationen zu Status niedrigen Berufspositionen und niedrigem Einkommen führen. Niedrige Berufspositionen haben ein höheres Belastungsrisiko, niedriges Einkommen ermöglicht in vielen Fällen nur das Wohnen in schlechten Wohnlagen, die häufig eine höhere Schadstoffbelastung aufweisen. Niedrige Bildungsqualifikation führt auch häufiger zu einem riskanten Lebensstil. In der Summe steigt durch diese Faktoren das Erkrankungsrisiko und die Lebenserwartung wird reduziert. Der Bericht steht zum Download zur Verfügung unter www.arbeitsministerium.bayern.de.
Februar 2009 - 422.000 Schönheitsoperationen werden jährlich in Deutschland durchgeführt
Die Arbeitsgemeinschaft plastische, rekonstruktive und ästhetische Kopf-Hals-Chirurgie (APKO) hat Dieter Korczak eingeladen, ein Referat auf dem APKO-Airport-Workshop 2009 zu halten. In seinem Referat hat er die medizinsoziologische Sicht von ästhetischen Operationen, im allgemeinen Sprachgebrauch „Schönheitsoperationen“ genannt, dargestellt. Mit jährlich rund 422.000 Operationen (ohne Faltenbehandlungen und Unterspritzungen) ist der Markt für Schönheitsoperationen kleiner als häufig in Medien suggeriert. Bedenklich ist jedoch, dass rund 17% der Patienten/innen eine Körperbildstörung aufweisen, die trotz dieser klinischen Kontra-Indikation operiert worden sind. Korczak plädierte deshalb für den regelmäßigen Einsatz des Dysmorphobie-Risiko-Index® vor jedem Schönheitsoperationswunsch.
Januar 2009 - Mensch und Masse
Auf Einladung des Zentrums für Ethik der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel hält Dieter Korczak im Rahmen der Ringvorlesung "Was ist der Mensch?" einen Vortrag, der das menschliche Wesen aus sozial(psychologischer)-wissenschaftlicher Sicht betrachtet. Audimax, Hörsaal C, Mittwoch, 28. Januar 2009.
Januar 2009 - komm(N) – nachhaltigkeit kommunizieren
Im Januar ist der Startschuss zu einem innovativen Projekt der Nachhaltigkeitskommunikation gefallen. Gemeinsam mit dem Projektpartner IFOK hat die GP Forschungsgruppe die Aufgabe, ein Netzwerk aus Unternehmen, NGOs und Webplattformen aufzubauen. Dort sollen neue Ansätze zum Nachhaltigkeitsmarketing sowie neue Allianzen geschmiedet werden. Das Projekt wird vom Bundesministerium für Umwelt und vom Umweltbundesamt gefördert. Für weitere Informationen zum Projektsteckbrief.
 
 
 
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